Raus aus dem Hamsterrad der Gedanken
Shownotes
Folge 20: Raus aus dem Hamsterrad der Gedanken Untertitel: Ein Gespräch mit Manuela Haselsteiner über Selbstwert, Grenzen und die Rückkehr zu dir selbst
In dieser Folge teile ich das Mikrofon mit Manuela Haselsteiner – Leadership Coach, Unternehmensberaterin und psychosoziale Beraterin. Gemeinsam sprechen wir über ein Thema, das viele Frauen im Alltag begleitet: Wie verlieren wir den Kontakt zu uns selbst? Warum schauen wir oft zuerst nach außen, vergleichen uns, funktionieren und versuchen, alles möglichst richtig zu machen – und spüren uns dabei selbst immer weniger?
Manuela bringt in dieses Gespräch ihre Erfahrung aus Coaching und psychosozialer Beratung mit ein. Wir sprechen über Mental Load, Vergleiche, Perfektionismus, die Angst, andere zu enttäuschen, und darüber, wie Frauen wieder mehr bei sich selbst ankommen können – Schritt für Schritt, ohne Druck, aber mit mehr Klarheit.
In dieser Folge geht es unter anderem um: – warum viele Frauen sich selbst aus dem Blick verlieren – wie Mental Load und Gedankenkarusselle das innere Spüren erschweren – weshalb Vergleiche fast immer weg von dir selbst führen – warum Perfektionismus oft mehr mit Angst als mit hohen Ansprüchen zu tun hat – wie du Grenzen setzen kannst, ohne dich für die Gefühle anderer verantwortlich zu machen – und wie du wieder mehr Verbindung zu deinem eigenen Selbst aufbauen kannst
Konkrete Impulse und Übungen aus der Folge: – „Stimmt der Gedanke? Immer?“ – „Hilft er mir?“ – „Was möchte ich stattdessen denken?“ – Schreib dir 5 Dinge auf, die du gut kannst – Erwartungen loslassen mit der Übung „Fäuste“
Mehr über Manuela Haselsteiner: E-Mail: office@manuelahaselsteiner.com Website: www.manuelahaselsteiner.com
Ausblick auf die nächste Folge: In der nächsten Episode steigen wir in ein Thema ein, das uns als Frauen auf ganz eigene Weise begleitet: der weibliche Zyklus – was dein Körper dir im Laufe des Monats sagen will.
Hinweis: Treffpunkt.Balance ist aktuell im Sommermodus. Neue Folgen erscheinen daher über den Sommer alle 14 Tage.
Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich sehr über eine Bewertung oder wenn du sie an eine Freundin, Kollegin oder eine andere Frau weiterleitest, für die dieses Gespräch gerade hilfreich sein könnte.
Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen bei Treffpunkt Balance, deinem Podcast für mehr Wohlbefinden im Alltag.
00:00:09: Ich bin Tina Suman, Tcm und Scherzo-Praktikerin sowie Tcm Ernährungsberaterin seit vielen Jahren in eigener Praxis.
00:00:17: ich begleite Frauen mitten im Leben rund um die Themen Zyklus Kinderwunsch und Ernährung auf ihrem Weg zu mehr Leichtigkeit und Balance im Alltag.
00:00:28: In diesem Podcast verbinde ich die TCM mit modernen Erkenntnissen aus der Ernährungswissenschaft, Neurowissenschaft und Frauengesundheit und Hormonen.
00:00:38: Schön dass du heute wieder dabei bist!
00:00:42: Heute teile ich das Mikro mit einer Taffenfrau, die genau weiß, mit welchen Herausforderungen Frauen im Alltag auf psychischer Ebene konfrontiert werden.
00:00:52: Manuela Haselsteiner Leadership Coach Unternehmensberaterin und psychosoziale Beraterin unterstützt Führungskräfte, Teams und auch Privatpersonen dabei mehr Klarheit selbstvertrauen und Wirksamkeit zu erzielen.
00:01:08: Sie verbindet Leadership-, Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz- und Kommunikation um Antworten auf die Frage wie wir uns selbst durch die Unsicherheit Veränderungen und Herausforderungen führen können ohne uns selbst dabei zu verlieren?
00:01:25: Liebe Manuela, herzlich willkommen bei Treffpunkt Balance.
00:01:30: Ich freue mich sehr dass wir beide heute hier in Treff Punkt Balance über ein in meiner Praxis ja sehr präsentes Thema sprechen und das heute auch aus deiner Sicht als psychosoziale Beraterin beziehungsweise mit einer Erfahrung als Beraterinnen und Coach beleuchten können.
00:01:48: Vielen Dank dass du heute hier bist.
00:01:50: Hallo Tina vielen dank dass Du mich eingeladen hast.
00:01:53: ich freue mich.
00:01:55: Liebe Manuela, viele Frauen haben mir in der Praxis erzählt wie viel sie täglich leisten und für andere da sind.
00:02:02: Und Sie suchen dann nach Wegen wie zum Beispiel wenn sie zu mir in die Scherzopraxis kommen
00:02:07: um
00:02:08: einmal wieder ganz für sich sein zu können oder abschalten zu können.
00:02:13: Ganz oft höre ich dann während oder nach der Behandlung schon dass sie gar nicht wussten, wie angespannt sie eigentlich sind oder wie schwer es ihnen oft fällt loszulassen und dann nichts zu denken und einfach nur sein zu können.
00:02:27: Wie siehst du denn das?
00:02:28: Ist da eine Erfahrung in der Beratung oder im Coaching?
00:02:32: Warum spüren sich Frauen nicht mehr so sehr oder verlieren manche Frauen sogar den Kontakt zu sich selbst?
00:02:43: Weil wir Frauen halt gelernt haben über die Generationen zuerst nach außen zu schauen.
00:02:50: Was braucht meine Partnerin, was braucht mein Partner?
00:02:53: Was brauchen die Kinder?
00:02:55: Was erwartet der Chef?
00:02:56: Was denken die anderen?
00:02:59: Und das Problem ist dass wenn wir ständig im Außen unterwegs sind verlieren wir halt irgendwann die Verbindung zu uns selbst ins Innere und dann treffen wir Entscheidungen nicht mehr danach was uns entspricht sondern eben möglichst niemandem zu enttäuschen.
00:03:18: Und irgendwann merkt man dann, wenn es halt zu viel wird.
00:03:24: Ich funktioniere zwar aber ich bin nur noch im Kopf und ich kann mich nicht mehr spüren!
00:03:30: Wie es halt auch so schön heißt ja wir laufen dann in Hamsterrad unseres Lebens.
00:03:35: So sage ich gerne dazu Wir sind eigentlich in Hamstarad unsere Gedanken gefangen.
00:03:43: Das Hamstarat das kennen wir alle glaube ich ganz gut jeglichen Formen und Ausprägungen.
00:03:52: Wie kann Frau denn aus dem Hamsterrad aussteigen?
00:03:55: Und was für mich auch oft wichtig ist so ohne schlechten Gewissen zum Beispiel, hast du deinen Tipp für uns?
00:04:04: Ja also da verwende ich gerne eine Übung, also um aus dem hamsterrad der Gedanken auszusteigen weil wir haben ja ständig Gedanken.
00:04:14: Also das gerne anhand eines Beispiels.
00:04:17: Eine Kollegin, eine Nachbarin, eine Freundin, irgendwer fragt dich, könntest du das für mich erledigen?
00:04:24: Du sagst nein!
00:04:26: Dann beginnen sofort unsere Gedanken im Hamsterrad zu laufen.
00:04:32: Oh mein Gott!
00:04:34: Glaubt sie jetzt, dass ich das nicht
00:04:36: schaffe?!
00:04:38: zum Beispiel oder auf viele andere Gedanken.
00:04:40: Aber wenn wir uns jetzt den Gedanken hernehmen, glaubt sie jetzt dass ich das nicht schaffe?
00:04:45: So stelle ich mir die erste Frage.
00:04:48: Stimmt es, dass Sie glaubt, dass Ich das nicht Schaffe?
00:04:53: Wahrscheinlich kann ich's mit Nein beantworten weil ich weiß ja nicht was sie denkt.
00:04:59: Sollte sie gesagt haben... Zum Beispiel, ich glaube du schaffst es nicht!
00:05:04: Dann kann ich mir noch zusätzlich die Frage stellen, stimmt das immer dass sie glaubt, dass ich das nicht schaffe?
00:05:11: Und da kann es wahrscheinlich verneinen.
00:05:13: Weil das wissen wir ja nicht immer und... Die nächste Frage, die du dir dann stellst um auszusteigen aus dem Hamsterrad der Gedanken ist, hilft es mir, dass sich jetzt glaube, dass Sie denkt, dass Ich das nicht schaffen.
00:05:28: Das hilft man natürlich nicht, sondern es bringt mich nur nochmal ein Strudel und noch mehr in dieses Hamsterrad.
00:05:36: Und dann kommt die Wendung zum Positiven, was möchte ich denn statt dessen denken?
00:05:44: Bei so einer Frage oder bei so einer Gedankenfrage nehme Sie ja oft gern her – Ich habe Ja zu mir selbst gesagt!
00:05:54: Natürlich gelingt diese Übung dann wenn wir sie immer wieder üben.
00:05:59: das ist nichts Was wir jetzt einmal machen, dann können wir es immer und so unterbewusstes übernimmt das nicht zu schnell.
00:06:05: Wir müssen das halt immer wieder üben.
00:06:06: aber wir haben so viele Gedanken am Tag und wir können diese Gedanken immer wieder mit diesen Gedanken, die uns heute kommen, mit denen immer wieder arbeiten.
00:06:17: Das ist eine einfache Aber ich glaube sehr wichtige Übungen werden die wir da machen können.
00:06:23: Vielen Dank für diesen Input!
00:06:25: Du hast dafür mich einen ganz wichtigen Punkt angesprochen, und zwar was denken die anderen?
00:06:30: Wir Frauen, wir neigen ja oft wirklich dazu uns mit anderem zu vergleichen oder eben anzunehmen, was der andere denkt – und ich glaube, da hilft diese Übung auch ganz gut.
00:06:42: Wir machen uns ja auch oft Gedanken wie andere dann auf uns reagieren.
00:06:47: Ich kann mich erinnern Anfang des Jahres angefangen hat, meinen Instagram-Account wieder zu reaktivieren und da mehr Fokus wieder draufzusetzen.
00:06:56: Da habe ich viel recherchiert und bin eigentlich so aus dem Scroll nicht mehr herausgekommen was Kolleginnen zum Beispiel machen oder was es noch für Themen gibt die Frauen berühren.
00:07:07: und im Setup für den Podcast hab' ich sehr viel Zeit auf Instagram verbracht und eins ist mir dann aufgefallen Vergleiche zu ziehen und das ist ein Thema gewesen, dass mich sehr gestresst hat.
00:07:24: Was meinst du denn?
00:07:25: welche Rolle spielen den Vergleich bei uns im Frauenalltag oder im Frauenleben?
00:07:32: Eine Risiko!
00:07:34: Wir vergleichen uns halt heutzutage ständig.
00:07:37: Ich meine natürlich die sozialen Medien, so wie du das an deinem Beispiel nimmst, die bieten uns da dann ganz viel Vergleichsmöglichkeit.
00:07:43: aber wir vergleiche uns ja auch mit der erfolgreichen Kollegin, mit der sportlichen Nachbarin eben mit der perfekten Mutter auf Instagram und so weiter und sofort.
00:07:50: also die Liste ist ewig.
00:07:54: Und die Sache ist, dass wir geben das ja auch gleich andere weiter weil wenn unsere Kinder zum Beispiel von der Schule nach Hause kommen gut gemacht haben und wir fragen noch, na was hat denn die andere auf den Test oder der andere?
00:08:10: Dann denken dir darüber nach und beginnen sie zu vergleichen.
00:08:13: Aber das Verrückte an der Geschichte mit dem Vergleich ist dass jeder Vergleich hinkt weil wir eben alle anders sind.
00:08:22: ja und wenn man uns mit anderen vergleiche dann verliern wir eigentlich wie selbst immer.
00:08:29: Das stimmt, das ist ein ganz guter Punkt weil wenn ich jetzt bei meinem Beispiel zum Beispiel einhaken darf mit Instagram.
00:08:37: Ich habe gemerkt dass mir das Skrollen über die Zeit einfach nicht gut tut und das Vergleich nicht guttut.
00:08:45: Ich habe ja auch meinen Weg, den ich mir aufgebaut hab dann immer selbst wieder durchkreuzt.
00:08:50: Weil ich einfach so viele Dinge gesehen habe die vielleicht noch interessant wären oder die vielleicht auch noch Platz hätten haben mich dann bewusst dazu entschlossen dem Scrollen wirklich ein Ende zu setzen und habe dann wieder meinen Weg gefunden wie ich Themen ansprechen möchte und mich dabei auch wieder selbst sehr gefunden.
00:09:08: und das tut glaube ich ist nicht gut.
00:09:11: also so wie du sagst vergleiche hink.
00:09:14: Der Vergleich hinkt deshalb, weil der Vergleich halt unsere Aufmerksamkeit von dem wegzieht.
00:09:21: Was wir sind hin zu dem was uns angeblich fehlt oder fehlen sollte.
00:09:27: aber ehrlicherweise entsteht halt dort kein Selbstwert sondern eigentlich ist das Selbstwert der entstehen sollte nur durch die Selbstliebe entsteht halt nur durch die Selbstwieder.
00:09:40: Je besser ich selbst weiß, wer ich bin, desto weniger muss sich beweisen dass ich gut genug bin und das kann man so gut.
00:09:48: also du hast es jetzt toll mit dem Beispiel auch gebracht danke ja mal vergleicht sich aber der Vergleich mit anderen.
00:09:55: hinkt er deshalb weil du kannst ihn nun mit dir selbst vergleichen zum beispiel wie du begonnen hast mit den podcasts.
00:10:01: wahrscheinlich wusstest du noch nicht zu viel wie heute Viele Folgen später.
00:10:09: Wenn du zurück schaust, kannst du dir vergleichen?
00:10:10: Ah ja!
00:10:11: Wie war ich da am Anfang?
00:10:12: Welche Challenges habe ich gemeistert und wie konnte ich mich weiterentwickeln?
00:10:16: Das ist eigentlich das einzige, dass trägt.
00:10:18: Der Vergleich
00:10:19: mit mir selbst.
00:10:21: Da waren doch einige Challenges dabei.
00:10:23: also man lernt nie aus sagen wir mal so.
00:10:26: Man lernt
00:10:26: nicht aus genau.
00:10:29: Hast Du vielleicht einen Tipp oder eine Strategie für die Hörerinnen, wie man sich dem vergleichenden ziehen kann?
00:10:38: Schreib dir fünf Sachen auf, die du gut ernst oder denk zumindest einmal darüber nach.
00:10:45: Weil das Problem ist halt oft so... Wenn ich diese Frage stelle, was kannst du gut?
00:10:51: Da hat das immer ewig bis sich Antworten bekommen.
00:10:54: Und die Leute können mir alle aufzählen oder die Frauen ja, was sie alles nicht können.
00:10:59: Das kommt natürlich schon aus der Schulzeit weil in der Schulzeiten weiß nicht wie es bei dir war aber wenn ich Ansagen hatte oder Rechentests hatte jeden Freitag zehn Wörter und ich habe die Ansage zurückbekommen und ich hab genau dort hingeschaut wo dieses eine riesengroße Kreuz war, dieses rote nicht zu den neuen richtigen Wörtern.
00:11:20: Und da beginnt das schon, dann vergleichen wir uns und wenn wir den Fokus verändern und sagen okay ich habe jetzt neun Sachen gut gemacht, neun mal ist richtig gut gemacht Dann verändert man den Fokuss und genauso kann man es machen.
00:11:39: Wie
00:11:40: schreibt ihr oder denkt eben darüber nach über fünf Sachen die du gut kannst?
00:11:48: Und schon bist du weg aus dem Vergleich, weil der Fokus ist bei dir.
00:11:52: Das was du kannst und nicht was du können solltest.
00:11:56: Ich glaube das ist ein ganz wesentlicher Punkt, Maruela, danke!
00:12:01: Die Energie folgt ja da Aufmerksamkeit und wenn man eben auf den positiven Teil schaut dann startet man schon ganz anders... gibt meinen Klienten in der Praxis ja gerne weiter den Morgen mit etwas Positiven zu beginnen, weil dann der Fokus schon so gesetzt ist dass man auf das positive schaut und für mich ist es ein ganz ein wesentlicher Teil.
00:12:23: Und wenn da morgen schon stressig oder unangenehm beginnt wie soll denn der ganze Tag dann werden?
00:12:29: Also der Fokuss Der macht da ganz viel außen einen großen Unterschied.
00:12:33: Und bei dem Rechentest zu bleiben, ich mochte Montage ganz lange nicht weil wir haben dort den Rechendest von Freitag zurückbekommen.
00:12:43: und das zu lenken auf das positive, auf das was man gut kann?
00:12:48: Das kann ja auch so in die Richtung vom Perfektionismus gehen dass man das oft alles sehr gut ausgezeichnet und bis perfekt machen kann.
00:12:59: Und das bringt mich jetzt gleich direkt zur nächsten Frage, warum stresst uns der Perfektionismus denn so oder macht er uns manchmal vielleicht sogar unglücklich?
00:13:11: Perfektonismus hat häufig gar nichts mit hohen Ansprüchen zu tun sondern viel mehr aber eigentlich nur mit Angst.
00:13:21: Angst vor Kritik, Angst vor Fehlern, Angst nicht gut genug nicht gut genug zu sein.
00:13:28: Bei Perfektionismus verspricht uns irgendwie Sicherheit, geglaubte Sicherheit zumindest.
00:13:34: aber der Preis dafür ist sehr hoch weil wir werden nie fertig sein, wir werden Nie zufrieden sein und wir wären nie stolz sein ja?
00:13:40: Und wenn Frauen zu mir kommen in die Praxis und mich fragen... Da frage ich sie ganz oft Wenn das Thema Perfekcionismus ist Ja Ich möchte alles perfekt machen dann ist es sehr oft so, dass ich ihnen die Frage stelle ja was ist denn perfekt überhaupt?
00:13:57: Und die Antworten sind komplett unterschiedlich.
00:13:59: Also man muss schon sagen jeder versteht unter Perfektionismus als anderes.
00:14:05: und ganz ehrlich Perfekcionismus ist aus meiner Sicht einfach die teuerste Form der Selbstablehnung weil sie sagt ständig erst wenn ich perfekt bin dann bin ich zufrieden oder darf ich zu frieden sein?
00:14:20: Aber das Leben findet heute nicht irgendwann statt, sondern jetzt.
00:14:24: Und eben worauf richtig den Fokus?
00:14:27: Was will ich machen?
00:14:30: Was kann ich ihm jetzt tun was... Ja!
00:14:34: Das ist ganz, ganz wesentlich.
00:14:36: also dass wir jetzt etwas gestalten können und nicht erst wenn wir etwas geschafft haben dann glücklich oder zufrieden oder wenn die Hose nimmer spannt.
00:14:48: natürlich fühlen wir uns wohler aber Ja, es tragt jetzt nicht maximal zu meinem Wohlbefinden beziehungsweise zu meiner Zufriedenheit bei.
00:14:57: Also da sind ganz viele Faktoren glaube ich die da wichtig sind.
00:15:01: Vielen Dank du hast das wirklich wunderschön ausgedrückt was ja auch oft ist.
00:15:05: also wir haben ja so verschiedene Rollen als Frau Wir sind im Job und in der Familie Wir haben einen Freundeskreis auch pflegen müssen oder auf die wir schauen müssen.
00:15:22: Ganz viele unterschiedliche Rollen, wie findest du denn?
00:15:26: finden wir den Weg wieder eigentlich uns selbst zu finden?
00:15:30: Oder zu wissen wer sind wir eigentlich in all den Rollen oder neben all den rollen?
00:15:37: Also für diese Antwort gibt es aus meiner Sicht keine perfekte Theorie sondern entscheidend ist die Verbindung zu dir selbst Wer bist du wirklich?
00:15:46: Wenn Du Dir selbst diese Frage stellst, wer bist Du wirklich?
00:15:51: oder wenn ich die Frage Frauen stelle.
00:15:56: geraten so viele in Stocken und können die Frage eigentlich gar nicht beantworten.
00:16:00: Und wenn sie antworten, dann antwortet sie meistens in den Rollen.
00:16:04: Ich bin Mutter oder wie ich es gerne nenne, Chief Executiv-Mam, ich bin Partnerin ,ich bin Führungskraft, ich Bin Tochter!
00:16:11: Ich bin diejenige, die alles organisiert.
00:16:13: aber da könnte ich jetzt vieles aufzählen.
00:16:16: Dann sollte die eigentliche Frage lauten oder die stelle ich dann immer ja wer bleibt denn eigentlich übrig?
00:16:23: Wenn du alle diese Rollen einmal auf die Seite legst oder zur Seite stellst.
00:16:29: Und ein Phänomen von uns Frauen ist, dass wir in permanentem Spagat zwischen Erwartungen, Verantwortung und dem Wunsch allen gerecht zu werden leben.
00:16:40: Irgendwann zeigt es uns auch der Körper ja dann kommen sie halt und sagen da wo tut mir irgendwas weh?
00:16:46: Ich glaube das Problem oft darin.
00:16:49: Also das Problem darin liegt, dass wir unser sein mit unserem Tun verwechseln.
00:16:54: Weil die spannendere Frage lautet eigentlich wer bist du wenn niemand etwas von dir erwartet?
00:17:02: Was macht dich lebendig?
00:17:04: was berührt dich?
00:17:06: was gibt dir Energie?
00:17:08: und unser wahres selbst werden wir einfach nicht in Aufgaben finden sondern in unseren Werten und in unseren Bedürfnissen.
00:17:15: und unsere Persönlichkeit können wir finden in diesen Antworten auf die Fragen eben Lebendigkeit, was berührt dich und welche.
00:17:25: Was gibt dir Energie?
00:17:27: Hast du da vielleicht eine Übung oder eine Methode für unsere Hörerinnen das herauszufinden wer bin
00:17:35: wirklich?
00:17:37: Wer bin ich wirklich?
00:17:38: also stelle dir mal diese Fragen die kannst du dir stellen wie kannst du die beantworten?
00:17:42: und vielleicht schreibst du sie auch auf damit damit du das quasi auch noch visualisieren kannst.
00:17:48: aber Die eigentliche Übung sollte sein oder finde ich, die damit einhergeht ist.
00:17:54: Wir dürfen die Erwartungen an uns loslassen und die Erwartungen loslassen.
00:18:01: Da gibt es eine ganz einfache Übung, die kann ich am Schreibtisch machen.
00:18:03: ja wenn der Chef grad draußen ist, den kann ich während meinen Kundinnen und Kunden machen.
00:18:09: Dann legst du quasi deine Arme auf deine Oberschenkel, freut das die Hände aus, legst mal alle Erwartung rein die du jetzt loslassen willst.
00:18:21: Und während du sie reinlegst, drückst du oder machst du baldst du deine Hände zuvoresten, atmest durch die Nase tief ein und beim Ausatmen machst du die Hände wieder auf und lässt dir Wartungen los.
00:18:38: Und vielleicht ist die Frage wer bin ich wirklich da?
00:18:42: nicht die Frage die noch einer perfekten Antwort sucht sondern vielmehr eine Einladung, sich selbst wieder zuzuhören weniger zu vergleichen, weniger zu funktionieren, weniger perfekt zu sein.
00:18:55: Und stattdessen Schritt-zu-Schritt wieder zu der Frau zurückzukehren oder die wiederzuentdecken, die schon immer da war unter all den Rollen und Erwartungen.
00:19:05: Liebe Manuela!
00:19:07: Da möchte ich gar nichts mehr hinzufügen.
00:19:11: Ich danke dir von Herzen für diese wichtigen Blickwinkel für deine Werkzeuge, für deine Ideen und Impulse zu diesem Thema.
00:19:20: Und ich glaube das ist ein wesentlicher Beitrag für unsere Hörerinnen auch wieder ein bisschen mehr zu sich selbst zu finden!
00:19:31: Ich sage vielen Dank für deine Zeit und für das wunderbare Gespräch.
00:19:37: Danke Tina für die Einladung in den Podcast und alles, was du machst.
00:19:40: Und danke auch an all die Hörerinnen und Frauen, die sich verbinden, die ihre Expertise weitergeben, die nicht ständig vergleichen sondern von den Synergien, den Fähigkeiten und den Stärken voneinander nutzen weil Wisst ihr, wir haben so viele Kräfte und stärken in uns.
00:19:59: Wenn wir uns verbinden und Brücken bauen dann kann das nur gut sein und für alle nützlich!
00:20:04: Also danke nochmal für die Einladung und danke an alle, die zuhören.
00:20:10: Liebe Manuela Danke du sprichst einen ganz wichtigen Punkt an.
00:20:14: Ich glaube das Miteinander ist so wichtig Und ich liebe unsere Gespräche oder wenn wir uns auch austauschen.
00:20:21: Es tut einfach gut es baut auf Wenn man sich gegenseitig stützt, kommt fürs Tolle ist dabei heraus.
00:20:29: Und so wie auch diese heutige Podcastfolge.
00:20:31: also vielen, vielen Dank.
00:20:34: und
00:20:35: wenn dir diese Folge heute gefallen hat dann freuen die Manuela und ich uns über eine fünf Sterne Bewertung auf deiner Plattform.
00:20:43: leite die Folge aber auch sehr gerne an deine Freundin, Kollegin oder eine Frau in deinem Umkreis weiter für die diese Folge vielleicht auch interessant sein kann.
00:20:52: Und wenn du mehr über Manuela Haselsteiner erfahren möchtest, die Kontaktdaten verlinke ich dir sehr gerne in den Show notes.
00:21:01: In der nächsten Folge da steigen wir in ein anderes Thema ein das uns als Frau ausmacht und wir werfen einen ganzheitlichen Blick auf unseren Zyklus eine Art Superpower von uns Frauen die für uns aber neben super Kräften auch super Anstrengung oder Belastung mit sich bringen kann.
00:21:18: Also sei gern wieder dabei, aufgrund vom Sommermodus des Podcasts erst wieder in vierzehn Tagen.
00:21:24: In der Zwischenzeit wünsche ich dir alles alles Liebe und bis bald bei Treffpunkt Balance deinem Podcast für mehr Wohlbefinden im Alltag!
Neuer Kommentar