Vom Winter in den Frühling – warum dein Körper Zeit braucht

Shownotes

In dieser Episode von Treffpunkt.Balance erfährst du, warum viele Frauen im Übergang vom Winter in den Frühling müde und erschöpft sind – und warum das ganz normale körperliche Umstellungsprozesse sind.

Ich erkläre dir leicht verständlich, wie Licht, Hormone, Stoffwechsel und Stress zusammenspielen und warum dein Körper jetzt besonders sanfte Unterstützung braucht.

In dieser Folge geht es um: • Frühjahrsmüdigkeit aus biologischer Sicht • den Einfluss von Licht auf Hormone und Energie • warum Stress die Regeneration im Winter erschwert • die Verbindung zur TCM und den jahreszeitlichen Übergang

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00:00:05: Fühlst du dich oft müde, gestresst oder innerlich aus dem Gleichgewicht, obwohl du eigentlich alles richtig machen willst?

00:00:13: Dann bist du hier genau richtig.

00:00:15: Willkommen bei Treffpunkt Balance, deinem Podcast für mehr Wohlbefinden im Alltag.

00:00:22: Ich bin Tina Suman, Schiazoo und TCM-Praktikerin sowie TCM Ernährungsberaterin und Gesundheitscoach.

00:00:30: Und hier begleite ich dich mit ganzheitlichen Impulsen aus der traditionellen chinesischen Medizin, kombiniert mit modernen Erkenntnissen aus der Stressforschung, aus Neuro- und Ernährungswissenschaft.

00:00:44: Hier schauen wir, wie du deinen Körper besser verstehen kannst.

00:00:48: dein Nervensystem beruhigst, sanft, neue Energie aufbaust und Routinen findest, die wirklich in deinen Alltag passen.

00:00:56: Ohne Druck, ohne Trends, ohne extreme Methoden, dafür nachhaltig und alltagstauglich.

00:01:03: Freu dich auf kurze Geschichten aus dem echten Leben, praktische Impulse zum sofortigen Umsetzen und leicht verständliches Wissen rund um Stress, Ernährung, Bewegung, Zyklus und mentale Balance abgestimmt auf die Jahreszeiten.

00:01:17: Treffpunkt Balance ist dein wöchentlicher Ort für mehr Ruhe, Klarheit und Wohlbefinden.

00:01:23: Abonniere den Podcast und begleite mich auf dem Weg zu mehr Balance für Körper, Kopf und Energie.

00:01:37: In dieser Episode von Treffpunkt Balance erfährst du, warum viele Frauen im Übergang von Winter in den Frühlingen müde und erschöpft sind und warum das ganz normale körperliche Umstellungsprozesse sind.

00:01:50: Ich erkläre dir leicht verständlich, wie Licht, Hormone, Stoffwechsel und Stress zusammenspielen und warum dein Körper besonders jetzt sanfte Unterstützung braucht.

00:02:01: In dieser Folge geht es um Frühungsmöglichkeit aus biologischer Sicht, den Einfluss von Licht auf Hormone und Energie, warum Stress die Regeneration im Winter erschwert, die Verbindung zur TCM und den jahreszeitlichen Übergang.

00:02:20: Letzte Woche saß eine Klientin bei mir in der Praxis.

00:02:23: Nennen wir sie Anna.

00:02:25: Anna ist zweiundvierzig, Mama von zwei Kindern, arbeitet Teilzeit und versucht, irgendwie alles unter einen Hut zu bringen.

00:02:34: Sie lässt sich in den Sessel fallen und sagte gleich zu Beginn.

00:02:38: Ich verstehe das nicht.

00:02:39: Ich habe so viele Ideen im Kopf, was ich heuer alles machen möchte.

00:02:42: Ich freue mich auf den Frühling.

00:02:44: Meine Freundinnen sind schon voller Energie und setzen ihre Neujahrsvorsätze um und gehen ins Fitnesscenter.

00:02:50: Und ich?

00:02:52: Mir kommt vor, ich bin total ausgelaugt und kann mich nicht aufraffen.

00:02:57: Vielleicht soll ich gleich mit meiner Detox-Cur starten.

00:02:59: Ich habe mir nämlich in meinem Anflug von Motivation eine Saftkur bestellt.

00:03:05: Vielleicht erkennst du dich ein bisschen in Anna wieder.

00:03:09: Viele Frauen erwarten, dass mit dem neuen Jahr und auch, weil die Tage wieder länger werden, auch die Energie automatisch zurück kommt.

00:03:16: Doch genau das passiert oft nicht.

00:03:19: Und das hat sehr konkrete körperliche Gründe.

00:03:23: Unser Körper arbeitet mit einer inneren Uhr, der sogenannten biologischen oder zirkadianen Uhr.

00:03:30: Diese steuert unter anderem unsere Hormonproduktion.

00:03:35: Im Winter, wenn es lange dunkel ist, produziert der Körper mehr Melatonin, das Hormon, das uns schläfrig macht.

00:03:42: Gleichzeitig sinkt oft der Serotonin-Spiegel, der für Motivation und Wohlbefinden zuständig ist.

00:03:50: Wenn jetzt gegen Ende des Winters wieder mehr Licht kommt, muss sich dieses System erst neu einstellen.

00:03:57: Forscher aus der Chronobiologie zeigen, dass diese Umstellung mehrere Wochen dauern kann.

00:04:03: In dieser Phase fühlen wir uns oft müde, unkonzentriert oder sogar emotional empfindlicher.

00:04:09: Dazu kommt der Stoffwechsel.

00:04:12: Im Winter ist der Körper eher auf Energiespannen eingestellt.

00:04:15: Wir bewegen uns weniger, essen oft schwerer.

00:04:18: Im Frühling hingegen beginnt der Körper langsam wieder umzuschalten, auf Aktivität und Energieverbrauch.

00:04:25: Auch das kostet Kraft.

00:04:28: In der TCM beschreibt man diesen Prozess sehr schön als Übergang von der ruhigen, speicherten Winterenergie zur bewegten Frühlingsenergie.

00:04:37: Der Übergang wird auch Dojo genannt.

00:04:40: Wenn diese Energie noch stockt, fühlen wir uns träge, so wie Anna.

00:04:46: Aber woher kommt diese Stagnation, das Gefühl sich nicht aufraffen zu können?

00:04:52: Anna erzählte mir auch, dass sie den ganzen Winter kaum zur Ruhe gekommen ist.

00:04:57: Viele Termine, kranke Kinder, wenig Schlaf.

00:05:00: Und hier kommt der Stressfaktor ins Spiel.

00:05:04: In der modernen Stressforschung weiß man, dass chronischer Stress den Körper in einen dauerhaften Alarmzustand bringt.

00:05:11: Das Nervensystem schaltet auf Überleben.

00:05:14: Die Verdauung wird gedrosselt, die Regeneration reduziert und Energie wird für Stressreaktionen verbraucht.

00:05:21: Das bedeutet, der Körper kann sich im Winter gar nicht richtig erholen.

00:05:27: Wenn dann der Frühling kommt, fehlt die Basis für neue Energie.

00:05:31: Anna dachte immer, sie muss sich jetzt einfach mehr zusammenreißen.

00:05:35: Dabei war ihr Körper schlicht erschöpft von der Umstellung.

00:05:39: Die Verdauung stockt der Heishunger, der von bekannt zu süß wandert und wieder zurück, so wie sie selbst zwischen Kühlschrank und Nasch lade.

00:05:48: Das Gefühl von Zufriedenheit wird damit aber nicht erreicht, sondern genau das Gegenteil.

00:05:53: nämlich, dass sie dann frustriert auf der Couch sitzt und sich ärgert, jetzt doch noch die Tüte Chips oder die halbe Tafel Schokolade gegessen zu haben.

00:06:03: Mülligkeit gegen Winterende ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen dafür, dass der Körper gerade viel leistet und auch nach Unterstützung für seine Regeneration ruft.

00:06:15: Das Wichtigste in dieser Phase ist daher Sanftheit und Wärme.

00:06:22: Wenn du dich ein bisschen in Anna wieder findest, stell dir vor, wie würdest du reagieren?

00:06:28: Mit noch mehr To-dos, Diäten, Detox, Druck?

00:06:35: Oft sind es die kleinen Dinge, die die Veränderung nachhaltig möglich machen und anstarten.

00:06:41: Unterstütze deinen Körper mit regelmäßigen Schlaf, am besten vor drei und zwei.

00:06:47: Leichter Bewegung.

00:06:49: Nimm dir pro Tag mindestens dreißig Minuten, wo du dich am besten in der frischen Luft bewegst.

00:06:54: Wärmende Ernährung.

00:06:56: Starte in der kalten Jahreszeit mit einem glaswarmen Wasser.

00:07:00: Baue Tees und Suppen in deinen Alltag ein.

00:07:04: Bewusste Pausen.

00:07:06: Dabei meine ich Pausen.

00:07:07: Schau statt auf dein Handy hinaus ins Freie, ins Weiße oder ins Grüne oder schließe deine Augen.

00:07:14: Bewege deine Schultern, deinen Nacken und deinen Kopf.

00:07:17: Atme ein paar Mal tief durch, bewege dich ein paar Schritte, was auch immer du in deiner Pause gerade machen möchtest.

00:07:25: Schon so kleine Veränderungen können dir deinen Alltag entspannter machen.

00:07:34: Und hier kommt dein praktischer Impuls für diese Woche.

00:07:38: Probier gerne diese einfache Abendroutine für diese Woche aus.

00:07:45: Such dir eine schöne Tasse und ein kleines Notizbüchlein und Stift aus.

00:07:50: die du für dieses Ritual gerne verwenden möchtest.

00:07:53: Bevor du schlafen gehst, leg bewusst dein Handy zur Seite.

00:07:58: Stell den Wecker, check noch kurz deinen Kalender, so dass du nach deinem Ritual nicht mehr zu deinem Handy greifen musst.

00:08:06: Mit dieser Routine schaffst du eine kleine Insel, mit Wärme durch die Tasse Tee, Ruhe zum Nachdenken und positiven Gedanken.

00:08:15: Eine Art Mini-Urlaub für jeden Tag.

00:08:20: Bereitet ihr eine Tasse T zu, nimm dir den Bücheln und deinen Stift zur Hand.

00:08:25: Lass den Tag noch einmal in deinem Kopf ablaufen.

00:08:30: Was hat dir in diesem Tag gut getan?

00:08:32: Worüber hast du so richtig herzhaft lachen können?

00:08:36: Was hat dir Kraft gegeben oder worüber hast du dich gefreut?

00:08:41: Notiere dir diese positiven Gedanken am besten drei davon.

00:08:45: Schreib sie im Ganzen setzen in dein Notizbüchlein und auch, wenn du völlig in positiven Gedanken bist, neben dir steht auch noch die Tasse T, die auf dich wartet.

00:08:57: Dieses Ritual dauert vielleicht zehn Minuten, zehn Minuten, die du mit positiven Gedanken aus deinem echten Leben verbringst.

00:09:06: Negative gelangten Gedanken verlieren an Dominanz und das Gehirn wird wieder auf positives trainiert.

00:09:12: Es kann sein, dass es dir zu Beginn vielleicht etwas Schwerfeldpositives aus deinem Tag niederzuschreiben.

00:09:18: Aber du wirst sehen, je öfter du ausprobierst, umso leichter wird es dir fallen.

00:09:24: Die Wirkung kommt von ganz alleine nicht durch Perfektion, sondern durch Regelmäßigkeit.

00:09:31: Schon drei positive Dinge pro Tag für eine Woche können messbare Effekte auf das Wohl befinden haben.

00:09:40: Und wusstest du schon, Wenn du dir täglich ein paar Minuten Zeit nimmst, um positive Erlebnisse aufzuschreiben, trainierst du dein Gehirn, mehr Gutes wahrzunehmen.

00:09:50: Studien zeigen, das steigert Glücksgefühl, senkt Stress und kann sogar die Gesundheit verbessern, ganz ohne großen Aufwand.

00:10:00: Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren.

00:10:03: Erzähl mir auch gerne von deinen Erfahrungen mit diesem Ritual und was es für dich verändert hat.

00:10:17: In der nächsten Folge schauen wir uns an, warum Entspannung nicht im Kopf beginnt, sondern im Nervensystem.

00:10:24: Wir sprechen über das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus, die Rolle des Vargusnervs und wie Stress, Handy und Social Media Nutzung unser inneres System beeinflussen.

00:10:37: Danke, dass du dir heute Zeit für dich genommen hast und den Podcast bis zum Schluss gehört hast.

00:10:43: Wenn dir Treffpunkt Balance gefallen hat, abonniere gerne den Podcast und teile ihn mit deiner Freundin, die diese Impulse vielleicht auch brauchen könnte.

00:10:52: Und damit auch ich etwas in meinen Notizbüchlein schreiben kann, bitte ich dich, wenn dir der Podcast gefällt, dass du mir hier im Anschluss gleich deine Bewertung hinterlässt.

00:11:01: So hilfst du mir, den Podcast auch für andere Frauen sichtbar zu machen.

00:11:06: Danke, dass du dir Zeit genommen hast.

00:11:09: Ich freue mich auf dich, wenn es nächsten Mittwoch wieder heißt Treffpunkt Balance, dein Podcast für mir.

00:11:15: wohlbefinden in deinem Alltag.

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